Auf dem Foto: David Kaczmarek.

Franziska von Haugwitz startete in ihrer ersten W14-Saison im Fünfkampf. Zum Auftakt hatte sie ihre Premiere im Hürdenlauf und kam in einem guten Lauf in 10,65 s ins Ziel. Im Weitsprung zum ersten Mal ohne Zone legte sie gleich mit einer neuen Bestleistung von 4,74 m los. Ihr Kugelstoßen absolvierte sie mit 8,19 m und im Hochsprung war sie bei ihrer Premiere bis 1,40 m erfolgreich und holte in der Gesamtwertung auf. Bei dem abschließenden 800 m-Lauf zeigte sie in 2:47,06 ein beherztes Rennen, was sie in der Gesamtwertung mit 2304 auf den geteilten 6. Platz nach vorne brachte.

In der Klasse U20 wagte sich David Kaczmarek an seinen ersten großen Mehrkampf. Bereits am Samstag startete er mit 60 m in guten 7,83 s und ließ im Weitsprung mit 5,54 m eine Bestleistung folgen. Mit der 6 kg Kugel kam er dann auf 8,82 m. Bei der letzten Disziplin des Tages war dann leider zu spüren, dass unsere Trainingsmöglichkeiten im Winter für einige technische Disziplinen zu eingeschränkt sind. Die fehlende Sicherheit und Konstanz führten zu drei ungültigen Versuchen bei der Anfangshöhe im Hochsprung. Am zweiten Tag hatte er das aber schon wieder abgehakt und startete mit einem guten Hürdenlauf in 9,62 s. Spannend wurde es im Stabhochsprung: Nachdem er im Training nur über 2,40 m gesprungen war, konnte er nervenstark gleich im ersten Versuch die 2,60 m Anfangshöhe meistern. Im abschließenden 1000 m-Lauf kam er in einem sehr gleichmäßigen Rennen nach 3:05,36 ins Ziel und kam damit noch als 8. mit 3007 Punkten zur Siegerehrung.

Christin Rodinger ging im Fünfkampf der Frauen an den Start und hatte auch einen sehr guten Tag. Im Hürdenlauf fehlte in 9,91 s nicht viel zur Bestzeit. Im Hochsprung konnte sie mit 1,60 m wieder ihre Saisonbestleistung bestätigen. Im Weitsprung standen am Schluss 5,07 m zu Buche und im Kugelstoßen steigerte sie sich mit den richtigen Korrekturen im letzten Versuch mit 10,75 m auf eine persönliche Bestleistung. Im abschließenden 800 m-Lauf kam sie in 2:43,21 auf ihre bisher beste Hallenzeit. In der Gesamtabrechnung steigerte sie ihre Bestleistung um 144 Punkte auf 3159 Punkte und belegte Platz 10 in dem starken Teilnehmerfeld.